Heckmann kocht!

Köstlich willkommen

Familienfeier, kleines Mittagessen auf dem Lande, Neujahrsempfang Stahl, Geburtstagsfeier, Youngster-Abendessen, und Silvester in Sizilien.

Berichte von einem kleinen Mittagessen im Gasthaus Hummer in Rufling, vom Neujahrsempfang der voestalpine Stahl im Gästehaus Linz, von meinen beiden Geburtstagsfeiern bei uns zuhause, von einem Abendessen bei unseren jungen Freunden Michi & Hannah, und von einer Silvesterreise nach Sizilien.

 

Gestern fand die große Geburtstagsfeier mit der Familie statt. Mit Hilfe meiner Gattin und meiner beiden Nichten Lea und Ruth konnte ich ein mehrgängiges Menü auf die Beine stellen. Ich habe so gut wie alle meine Vorstellungen umgesetzt und eine Maroni-Tarte und eine Apfel-Sellerie Suppe zu Beginn, dann ein Kohlrabi-Hühner-Risotto und einen Lammbraten als Hauptgericht mit Nudeln, Kartoffeln, Gemüsepfanne und Salaten und schließlich ein Basilikum-Beeren-Tiramisu zum Dessert aufgetischt. Den "feierlichen" Abschluss am späten Nachmittag bildete dann der "Braune Kuchen (Honigkuchen)"  meiner Nichte Ruth. Einen Beitrag mit noch mehr Bildern und der kompletten Menükarte mit den Getränken gibt es bereits unter "Aktuelles".

Totale schön Wildsuppe

Eine Oase der Gemütlichkeit: Gasthof Hummer in Rufling                                  Wildpüreesuppe mit Croutons und Sahnehäubchen

Oftmals vorbeigefahren, aber schon seit ewiger Zeit nicht mehr eingekehrt, im Gasthof Hummer in Rufling. Diesmal bot sich eine kuriose Gelegenheit, dieses Versäumnis aufzuholen, nämlich eine Einladung einer guten Bekannten zu einem gemeinsamen Mittagessen auf der Rückfahrt von der Diätberatung der Diakonissen in Linz. Noch einmal kräftig zulangen, bevor wir die Sache mit der bewussten Ernährung dann wieder wirklich ernst nehmen, sozusagen. Das traditionsreiche Landgasthaus gibt es nunmehr seit über 200 Jahren. Früher als Bauernhof geführt, wo sich zahlreiche Nachbarn zur "Lustigen Aicht" versammelten, bemüht sich Familie Hummer mit typisch österreichischer Gastlichkeit um das Wohl ihrer Gäste. Dazu gehört auch eine umfangreiche Speise- und Getränkekarte, die auch eine kleine Tageskarte mit einem preisgünstigen Mittagsmenü beinhaltet. Heute bestand das Menü um € 9,50 aus einer Karfiolsuppe und Zigeuner Schweinsragout mit Petersilienerdäpfeln.

Hendl gefüllt Surschnitzel besser

                        Gefülltes Brathendl mit Butterreis                                                                    Gebackenes Surschnitzel mit Erdäpfeln

Ich entschied mich als einziger für ein kleines, frisch gezapftes Stiegl-Bier und für eine Suppe, in diesem Fall eine Wildpürreesuppe mit Croutons und Obershaube (€ 4,80). Beides hat mir bestens geschmeckt. Die Suppe sehr sämig und kräftig im Geschmack, die "Wufferln", wie wir die Croutons zuhause nennen, haben mit ihrem guten Röstaroma gut dazu gepasst. Den beiden Damen am Tisch war etwas kalt und sie haben sich für warme Getränke und dann beide für ein halbes, gefülltes Brathendl mit Butterreis und gemischten Salat entschieden (€11,90). Das Henderl knusprig gebraten und mit einer Semmelknödlflülle, dazu eine ordentliche Portion Reis und eine Kartoffel. Alles in einem guten Safterl und mit einem frischen und ausreichend marinierten gemischten Salat. Ich wollte eigentlich ein feines Kalbsbeuscherl mit Semmelknödel und Gulaschsaft um € 9,90 probieren, habe mich aber dann - nach der Suppe - für das gebackene Surschnitzel mit Petersilienerdäpfel, Preiselbeeren und gemischten Salat entschieden. Keine schlechte Entscheidung, vor allem für jemanden wie mich, der kräftig gewürzte und gesalzene Gerichte mag. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier wirklich in Ordnung, und ausgesprochen wohlgefühlt haben wir uns ebenfalls!

Geräucherter Lachs Kürbiscremesuppe

                        Geräucherter Fjordlachs einmal ganz anders                                    Milde Kürbiscremesuppe mit schönem Schäumchen

Zu Beginn letzter Woche hatte die voestalpine Stahl ihre ehmaligen Führungskräfte zum Neujahrsempfang ins Gästehaus in Linz eingeladen. Der traditionelle Jahresrückblick der Vorstände Pauline Seidermann und Wolfgang Mitterdorfer war etwas getrübt, und auch die Aussichten für das laufende, Ende März zu Ende gehende Geschäftsjahr sind ja aufgrund der Rahmenbedingungen wie anhaltende Handelskonflikte, Verwerfungen auf dem Rohstoffmarkt und die sich allgemein und in der Autoindustrie speziell abkühlenden Konjunktur alles andere als rosig. Dessen ungeachtet war aber - wie alle Produkte der voestalpine Stahl - das von Caseli aufgetischte Menü von höchster Qualität. Nach dem Gedeck mit Jourgebäck und aufgeschlagener, gesalzener Butter gab als Vorspeise einen geräucherten Fjordlachs. In einer tiefen Schüssel ungewöhnlich serviert, und auch mit außergewöhnlichen, z.T. exotischen Beilagen: Grünes Gemüse, Eiskraut und einer Mango-Papaya Salsa. Einfach köstlich, genau so wie die in der Folge aufgetragene Kürbiscremesuppe mit Leinöl und einem Stangerl aus hauchzartem Gewürzblätterteig. Dazu passte der Grüne Veltliner "Hinter der Burg" 2018 vom Weingut Prager aus Weißenkirchen in der Wachau bestens.

Almochse Geeister Kaiserschmarren                   

                          Rosa gebratener Almochse mit gebackenem Risotto                                                Was bitte ist ein geeister Kaiserschmarrn?

Weiter ging es mit zwei Alternativen zum Hauptgericht, wobei ich mich nicht für das gegrillte Saiblingsfilet, sondern für das Almochsenbeiried mit Gewürznelkenhonig, roten Rüben und gebackenem Risotto entschieden habe. Ausschlagebend dafür war der dazu perfekt passende Rotwein, in diesem Fall einen Merlot "Salzberg" 2015 vom Weingut Zechmeister aus Gols am Neusiedlersee. Ein Genuss waren auch das zartrosa gebratene Beiried und das gebackene Risotto, das mich ein bisschen an die Arrancini erinnerte, die wir gerade in Sizilien kennegelernt hatten. Den Abschluss und einen weiteren Höhepunkt des Menüs stellte der geeiste Kaiserschmarrn mit Blaubeergelee - dieses Rezept muss ich unbedingt haben - dar. 

Gedicht Ernst Tischrunde links

Nicht nur das Geburtstagsessen war ein Gedicht, auch unser Freund Ernst hat wieder eines zur Feier gereimt

Vor gut einer Woche gab es meine erste große Geburtstagsfeier im  Kreis meiner Nachbarn und Freunde. Das Motto war "Rumaer Küche" mit dem Untertitel "Schlachteressen", also (fast) alles vom kürzlich verarbeiteten Bioschwein bzw. aus heimischem Garten und selbstverständlich selbst gemacht. Begonnen wurde mit köstlich zarten Grammelpogatscherln, die bestens zum Aperitif - Prosecco oder Hirter-Märzenbier - passten. Dann kam schon der erste Höhepunkt, eine sogenannte "Saure Suppe", eine Art Gulaschsuppe mit Beuschl, Herz und Schopfbraten von der Biosau. Meiner Gattin  ist sie wie eigentlich immer wieder ausgezeichnet gelungen, und ich musste den Appetit der Gäste im Hinblick auf die noch folgenden Gerichte ein bisschen einbremsen. Zur Suppe gab es traditionell Brot und Saures in Form von Senfgurken, eingelegten Pfefferoni und Parikasalat. Dazu wurde auch weiterhin Bier oder ein Junger 2019 vom Schweifer getrunken. Weiter ging es mit einer Pfanne gebratener Rumaer Bratwürste mit Kartoffel- und Krautsalat. dazu wieder Brot zum "Tunken" sowie Bier und jetzt ein etwas stärkeren Wein, nämlich einen Grünen Veltliner. Nachdem wir heuer ja keine Blutwurst gemacht haben, musste ich einige Exemplare davon auf dem Marchtrenker Markt zukaufen. Jetzt war es aber höchste Zeit für einen Digestif.

Bratwurstblech mit Kartoffelsalat Topfenpalatschinken Tischrunde rechts kleiner

Von der Rumarer Bratwurst bis zu den Topfenpalatschinken hat alles bestens geschmeckt!

Nach einer kurzen Pause folgte ein weiterer Höhepunkt: Überbackene Topfenpalatschinken mit eingelegten Quitten, Schlagobers, Preiselbeeren und gerösteten Mandelsplittern. Und dazu ein Stamperl vom schon berühmten, selbstgemachten tschechischen Eierlikör. Den Abschluss bildete zunächst eine oppulente Käseplatte mit Obst, wobei zum ersten Mal auch Rotwein ins Spiel kam. Zunächst ein Vino Noblie di Montepulciano aus der Toskana und dann ein Barolo aus dem Piemont. Ganz der Abschluss war das aber noch nicht, denn es folgte noch ein Kekserlteller mit den immer noch verlockenden Überbleibseln unserer Weihnachtskekse!

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      Michi und Hanna mit Papa Joe beim Suppenschöpfen                              Zart und gschmackig: Schweinsbraten mit Kräuterkruste

In guter Erinnerung behalten werde ich die private Einladung von einem sehr jungen und sehr lieben Paar. Michi, der Sohn meines besten Freundes Joe, ist schon seit einiger Zeit mit seiner Partnerin Hannah in eine eigene Wohnung am Bindermichl gezogen. Dass die beiden auch kochen können, haben sie am gestrigen Abend eindrucksvoll beweisen. Die ausgezeichnete Brokkolisuppe hat zwar noch der Papa mitgebracht, aber der Schweinsbraten mit Kräuterkruste, Speckfisolen, Kartofferln und Salat stand der ausgezeichneten Suppe in nichts nach. Als krönenden Abschluss wurde dann noch eine bei allen beliebte Torta di mele serviert!

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         Silvestergrüße aus dem teilweise sonnigen Sizilien                                     Scaloppine al Limone im "La Griglia" in Taormina

"Wenn einer eine Reise tut, dann hat er etwas zu erzählen", heisst es in einem Sprichwort. Unsere letzte Reise führte uns über den Jahreswechsel nach Sizilien, wo wir einige Tage in einem schönen Hotel in Messina Quartier aufgeschlagen und von dort einige sehr schöne, meist geführte Ausflüge unternommen haben. Das Wetter war am Anfang eher schlecht, kühl und teilweise feucht, wurde aber mit jedem Tag besser. Für oder gegen das Wetter kann man ja nicht sehr viel tun, außer sich entsprechend anzuziehen. Nach Möglichkeit nach der "Zwiebelschalen-Methode", womit wir schon beim Essen gelandet wären. Unsere Reise war mit Halbpension gebucht, d.h. im Hotel standen täglich ein ganz ordentliches Buffet zum Frühstück und auch zum Abendessen bereit. Besonders reichhaltig und vielfältig war das Angebot an Mehlspeisen und Kuchen beim Frühstück und an Vorspeisen beim  Abendessen. Am Silvesterabend wurde ein mehrgängiges Galadinner mit Getränkebegleitung serviert. Für die Unterhaltung sorgten ein musikalischer Alleinunterhalter sowie ein Mitternachtsfeuerwerk.

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           Arrancini di Pesce im Restaurant "Arricrizti" in Siracusa                                       Silvester-Galadinner im Hotel Capo Peloro

Das - meist kleine und auswärts eingenommene - Mittagessen und den Nachmittagskaffee haben wir aber genutzt, um die eine oder andere sizilianische Spezialität zu probieren, wie z.B. Arrancini (mit Fleisch oder Fisch gefüllte und panierte Reisbällchen) oder Cannoli (frittierte Teigrollen mit süßer, cremiger Ricottafüllung). Über den Wein kann ich nicht sehr viel sagen, die Auswahl im Hotel war eher beschränkt. Einen etwas ausführlicheren Bericht und mehr Bilder gibt es bereits unter "Aktuelles".

Kommende Woche wird eine "Frühstückswoche": Gleich dreimal geht´s mit verschiedenen Freunden in drei verschiedene Lokale zum Frühstück.: Ins Café  & Co in Hörsching, ins Café Maier am Pfarrplatz und ins TikTak auf der Landstraße beim Musiktheater. Und noch etwas ganz Besonderes steht auf dem Programm, nämlich ein prIvater Kochnachmittag mit einem Haubenkoch!

Darauf freut sich bereits sehr Ihr

Georg Heckmann

Oftering, am 18. Jänner 2020

Für die Verzögerungen bei der Aktualisierung meiner Homepage möchte ich mich bei allen meinen "Followern" entschuldigen, es gab und es gibt immer noch einige technische Probleme. Ganz deutlich sieht man das noch bei den Untertiteln der Bilder. An der Behebung wird weiterhin gearbeitet!