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Waldstauden-Gugelhupf

Waldstauden-Gugelhupf

Mein Osterrezept im April 2020

Waldstauden G. nach backen fertig zum Servieren 1 Waldstauden G. Schnitten zum Servieren besser

Auf der Suche nach einem passenden Osterrezept bin ich beim Duchstöbern meiner zahlreichen Kochzeitschriften in einem Servus-Heft auf das Rezept für einen „Waldstauden-Gugelhupf“ gestoßen. Den habe ich dann auch gleich gemacht, nur mit zwei (un) wesentlichen Änderungen: Anstelle des sehr seltenen Waldstaudenmehls –-die Waldstaude ist die Urgroßtante unseres Roggens – habe ich einfach Roggenmehl verwendet - und anstelle einer klassischen Gugelhupf-Form habe ich eine Gugelhupf-Springform verwendet. Einfach damit der fertige Kuchen dann leichter – in unserem Fall auf drei Haushalte verteilt werden kann.

Die Zutaten reichen für einen mittelgroßen Gugelhupf, da können sicher 8-10 Personen davon ein Stück bekommen. Der Zeitaufwand beläuft sich auf 1 ½ - 2 Stunden, davon ist 1 Stunde reine Backzeit.

Waldstauden G. Zutaten besser  Waldstauden G. Zubereitung besser

              Sie brauchen für dieses Rezept doch einige Zutaten, und auch die Zubereitung ist etwas aufwändiger

Zutaten

  • 300 g zimmerwarm e Butter
  • 60 g Staubzucker
  • 1 TL echter Vanillezucker (Bourbon-Vanille)
  • 2 TL geriebene Schale von einer Bio-Orange
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 160 g Feinkristallzucker (Backzucker)
  • 120 g Waldstaudenmehl (oder Roggenmehl)
  • 160 g Dinkelmehl glatt
  • 1 TL Weinstein-Backpulver (geht auch mit normalem Backpulver)
  • 200 g Äpfel
  • 80 g Walnüsse
  • Zerlassene Butter für die Form
  • Staubzucker zum Bestreuen

Waldstauden G. vor backen besser 1 Waldstauden G. nach backen besser 1

            Der fertige Teig wird in den Gugelhupfring gefüllt                  Gebacken und ausgekühlt auf ein Gitter gestürzt

Zubereitung

Das Backrohr auf etwa 160° Heißluft vorheizen. Eine mittelgroße Gugelhupfform oder eine Ringform mit etwas warmer Butter einfetten.

Die restliche Butter mit einem Handmixer oder in der Küchenmaschine weißschaumig schlagen. Die Eier trennen, und Eidotter, Staub- und Vanillezucker, Orangenschale, Zimt, und Salz dazugeben und zu einer luftigen Creme schlagen. Die Eiklar zu einem nicht zu festem Schnee rühren und dabei den Feinkristallzucker langsam einrieseln lassen. Die Äpfel schälen und die Walnüsse grob hacken.

Waldstaudenmehl, Dinkelmehl und Backpulver vermischen. Die Dottercreme mit der Hälfte des geschlagenen Eiklars und der ganzen Mehlmischung locker vermengen. Die Äpfel mit einer gröberen Reibe direkt über die Masse reiben. Dann die Walnüsse und den restlichen Eischnee dazugeben und luftig unterheben.

Den Teig in die gefettete Form geben, glattstreichen und im Backrohr auf die untere Schiene stellen. Den Gugelhupf bei 160° Heißluft (180° Ober/Unterhitze) ca. eine stunde backen. Sollte er oben zu dunkel werden, die letzten 10 Minuten mit einer Alufolie lose abdecken. Etwas abkühlen lassen und dann auf ein Gitter stürzen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen oder anderweitig dekorieren (siehe Tipps).

Tipps

  • Anstelle des Waldstaudenmehls kann natürlich auch normales Roggenmehl verwendet werden
  • Als „echten“ Vanillezucker habe ich einen Bourbon-Vanillezucker, und anstelle des Weinstein-Backpulvers einfach ein ganz normales Backpulver verwendet
  • Ich habe den fertigen Gugelhupf etwas abkühlen lassen und dann mit einem Becher Zitronenglasur und einige bunten Zuckerstreuseln etwas „behübscht“.

Waldstauden G. nach backen Gitter mit Glasur 1 Waldstauden G. Schnitten zum Servieren 1

                          Ein bisschen mehr Aufwand, aber ein Ergebnis, das sich lohnt: Waldstauden-Gugelhupf