Wir können in der nächsten Zeit weiterhin nur kleine Brötchen backen. Das Geschehen ist auf Besuche der Familie und von Freunden bei uns zuhause beschränkt. Von den letzten Gästen finden Sie natürlich Bilder und Berichte.
Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt ist meine Gattin wieder zuhause und bei uns kehrt wieder Normalität ein. In der nächsten Zeit müssen wir jedoch von jeder Teilnahme an Veranstaltungen und von Gasthaus- und Restaurantbesuchen absehen.
Als neues Rezept finden Sie ein ganz einfaches für ein sommerlich - frisches Apfelkompott. Das eignet sich zum gleich Essen genauso wie zum Einmachen. Kommende Woche folgt dann das Rezept fürs Apfelmus und dann für die Tarte Tatin.
In meiner Kindheit gab es bei uns zuhause als Nachtisch öfters selbst gemachtes Kompott, manchmal aber seltener auch Apfelmus. Meistens war es Apfel-, manchmal auch Birnenkompott, der genauso mit Früchten aus dem eigenen Garten bzw. von Verwandten und Bekannten eingekocht wurde. Und der nicht in irgendeiner Schüssel, sondern in kleinen, gläsernen Dessertschälchen auf den Tisch kam. Für uns als Kinder war das etwas Alltägliches, denn in unserem Keller standen zahlreiche Gläser mit sogenanntem „Dunst“, der übers Jahr eingekocht worden war. Dunst deshalb, weil das Obst damals in speziellen Einweck bzw. Rexgläsern in einem speziellen Einkochtopf (Rextopf) über Temperatur haltbar gemacht wurde. Es war daher ganz normal, dass man immer einen Dunst im Haus hatte. Unser Apfel-, Birnen- oder Quittenkompott wurde aber nicht nur als Dessert serviert, sondern insbesondere in der nicht so sehr an frischen Salaten reichen Winterszeit auch als Zuspeise zu herzhaften Gerichten, wie z.B. einem panierten Schnitzel oder sogar einem Schweinsbraten. Apfelkompott passt aber auch gut zu Süßspeisen wie z.B. Palatschinken oder Kaiserschmarren.
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Die geschälten Äpfel in ungleich große Stücke schneiden Im Nu ist er fertig, unser köstlicher Apfelkompott
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Apfelkompott und Apfelmus? Im Grunde ist es fast das gleiche Rezept, nur wird Apfelmus püriert, während Apfelkompott stückig bleibt. Das macht den Charakter aus: Apfelmus ist samtig und fein, Apfelkompott hat noch kleine Biss-Stücke und eine etwas rustikalere Textur. Zu einem klassischen Apfelkompott gibt es noch einige Tipps, Variationsideen und Hinweise zum Einkochen. Schlagen Sie nach beim Rezept!
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Prächtiges Wetter auf der Terrasse Als Vorspeise zum Frizzante zweierlei Pinsen Wie immer grillt Christian
Aufgrund eines unerwarteten Aufenthalts meiner Gattin im Krankenhaus um- und versorgte mich meine Familie an den letzten Wochenenden. Teils wurde ich bekocht, teils durfte ich auch das eine oder andere selbst vorbereiten. Viel Spass macht es auch, nicht nur miteinander zu essen, sondern auch gemeinsam zu kochen. So auch am vorletzten Wochenende, wo wir von Freitag bis Montag und dann auch noch am Dienstag zusätzliche Gäste hatten.
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Die Steaks und die Kartoffeln sind fertig Heidrun, Lea und Nico als Gäste Keine Angst, es reicht sicher für alle!
Freitag Abend kamen die ersten Gäste, Nichte Lea mit Partner Nico, direkt aus Paris. Leider verzögerte sich die Ankunft, sodass es zur Begrüßung nur mehr einen bunt gemischten Würsteltopf gab. Samstag schließlich war der Besuch der restlichen Familie angesagt, die von Christian am Grill verwöhnt wurde. Dazu wie üblich Soßen, Kartoffeln & Gemüse und Salate. Zur Verkürzung der Wartezeit hatte ich zwei verschieden Pinsen - eine mit Tomatensoße und Thunfisch und eine mit Creme fraiche, Prosciutto und Bufalo-Mozarella - vorbereitet. Und als Nachspeise einmal ganz etwas anderes: Selbst gemachte Marillenknödel!
Am folgenden Tag wurden die Gäste zum Kaffe mit einer köstlichen Feigen-Blätterteigtorte verwöhnt. Zu einem frühen Abensessen wurde dann ein Knödelpotpourri - Hasché-, Selchfleisch und Grammelknödel - mit Sauerkraut und Gurkensalat sowie Gulasch- und Bratensaft aufgetischt.
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Knacker mit Spiegelei und Käse überbacken Linguine mit Bolgnese und Tomatensalat perfekt gelungene Tarte Tatin
Den Abschluß des Besucherreigens bildeten unsere Cousine Klothi, die quasi als Taxi für den Weg zu mir nachhause unseren Cousin Herbert samt Gattin Brigitte gewinnen konnte. Für diesen Besuch hatte ich sowohl etwa Süßes, als auch etwas Deftigeres vorbereitet. Gemeinsam gelang es uns, das Service einigermaßen gastfreundlich zu gestalten. Zu Nachmittagskaffee konnte ich eine selbstgemachte Amarettini-Torte mit Schlagobers anbieten, die allgemein Anklang fand. Und zu einem vorabendlichen Snack wurde eine Thunfisch Pinsa mit Gurkensalat aufgetischt, zu der ein gut gekühlter Soave bestens passte.
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Die Torte kommt Amarettini Torte mit Schlagobers Brigitte und Herbert als liebes Taxi für Cousine Klothi aus der Schweiz
Jetzt ist meine Gattin endlich wieder zurück aus dem Spital. Und damit darf ich auch wieder zuhause für uns beide kochen, wenn auch in einem etwas limitierten Rahmen. So wenig Fett wie möglich und wenig Kohlehydrate, viel Fisch und Gemüse, und Fleisch und Teigwaren in einem überschaubaren Ausmaß. Dazwischen natürlich auch das eine oder andere Wunschgericht, wie z.B. ein Szegediner Gulasch oder ein Beuscherl vom Schnabler. Und das überaus reichliche Angebot unseres Apfelbaums wurde ebenfalls verarbeitet. Apfelkompott ist ja genau wie Apfelmus ein richtig guter Nachtisch. Beides sind sowohl eine köstliche Beilage als auch ein leckerer Abschluss für jedes Hauptgericht. Auf dem Programm standen weiters Linguine mit Sauce Bolognese und Tomatensalat, eine Tarte Tatin und ein Schweinsbraten mit Semmelknödeln und Krautsalat. Und als einfache Gerichte gab es gebratene Knacker mit Spiegelei und Käse überbacken sowie einen Würstelabend mit Frankfurtern und Debrezinern, Senf und Kren und frischem Gebäck.
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Auf besonderen Wunsch: Apfelmus Gebratener Lachs mit Reis und Kartoffeln Mein Favorit: Kaltes Apfelkompott
Wir hatten erwartungsgemäß ein weiteres sehr ruhiges Wochenende. Am Samstag mit liebem Besuch zum Mittagessen mit Grillhenderl vom Walli & Kartoffelsalat und eine perfekt gelungene Tarte Tatin zum Kaffee. Wir haben diese Ruhe fast die ganze Woche beibehalten, mit Ausnahme eines kurzen Besuches unserer Nichte Ruth samt dem kleinen Arthur. Da gab es einen deftigen Schweinsbraten mit Semmelknödeln und Krautsalat.
Auf ein gemütliches Wochenende freut sich Ihr
Georg Heckmann
Oftering am 27. August 2026

















