Wir können in der nächsten Zeit leider nur kleine Brötchen backen. Bis auf weiteres ist das Geschehen auf Besuche der Familie und von Freunden bei uns zuhause beschränkt. Von den letzten Gästen finden Sie natürlich Bilder und Berichte.
Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt ist meine Gattin wieder zuhause und langsam sollte bei uns wieder Normalität einkehren. Bis auf weiteres werden wir jedoch unsere Teilnahme an Veranstaltungen - inklusive von Gasthaus- und Restaurantbesuchen - absagen.
Alsneues Rezept finden Sie eines für eine sommerliche Schoko-Mandeltorte aus Capri, die Sachertorte Neapels.
Die faszinierende Geschichte der Torta di Capri ist eng mit der malerischen italienischen Insel Capri verbunden. Demnach vergaß in den 1920er Jahren ein Koch eines renommierten Hotels bei der Zubereitung eines Kuchens das Mehl. Anstatt ihn neu zu machen, verwendete er kurzerhand gemahlene Mandeln und Schokolade. Damit schuf er unverhofft einen Kuchen mit einer einzigartigen Textur und einem unvergleichlichen Geschmack.
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Meine stolz präsentierte Torta Caprese Ein Stück purer Schokolade mit Schlagobers
Ich bin auf dieses Rezept in einem Genuss-Magazin mit Schwerpunkt über die Amalfi-Küste gestolpert. Nach zahlreichen Rezepten mit Zitronen und Limonen hat sich dann jenes über die geschichtsträchtige »Sachertorte« Neapels gefunden. Ich habe mir dann einfach Mandelmehl, die Einzige der Zutaten, die ich nicht zuhause hatte, besorgt, und das Rezept kurzerhand einmal probiert. Dabei ist mir auch der eine oder andere Fehler passiert. Erst im Nachhinein habe ich das Rezept dann gegoogelt und bin auf zahlreiche Überraschungen gestoßen.
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Prächtiges Wetter auf der Terrasse Als Vorspeise zum Frizzante zweierlei Pinsen Wie immer grillt Christian
Aufgrund eines unerwarteten Aufenthalts meiner Gattin im Krankenhaus um- und versorgte mich meine Familie an den letzten Wochenenden. Teils wurde ich bekocht, teils durfte ich auch das eine oder andere selbst vorbereiten. Viel Spass macht es auch, nicht nur miteinander zu essen, sondern auch gemeinsam zu kochen. So auch am letzten Wochenende, wo wir von Freitag bis Montag und dann auch noch am Dienstag zusätzliche Gäste hatten.
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Die Steaks sind fertig, die Kartoffeln auch Heidrun, Lea und Nico als Gäste Keine Angst, es ist für alle genug da!
Freitag Abend kamen die ersten Gäste, Nichte Lea mit Partner Nico, direkt aus Paris. Leider verzögerte sich die Ankunft, sodass es zur Begrüßung nur mehr einen bunt gemischten Würsteltopf gab. Samstag schließlich war Besuch der restlichen Familie angesagt, die von Christian am Grill verwöhnt wurde. Dazu wie üblich Soßen, Kartoffeln & Gemüse und Salate. Zur Verkürzung der Wartezeit hatte ich zwei verschieden Pinsen - eine mit Tomatensoße und Thunfisch und eine mit Creme fraiche, Prosciutto und Bufalo-Mozarella - vorbereitet. Und als Nachspeise einmal ganz etwas anderes: Selbst gemachte Marillenknödel!
Am folgenden Tag wurden die Gäste zum Kaffe mit einer köstlichen Feigen-Blätteerteigtorte verwöhnt. Zu einem frühen Abensessen wurde dann ein Knödelpotpourri - Hasché-, Selchfleisch und Grammelknödel - mit Sauerkraut und Gurkensalat sowie Gulasch- und Bratensaft aufgetischt.
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Selbsgemachte Marillenknödel Knödelpotpourri mikt Saurkraut, Soßen und Salat Feigen-Blätterteig-Tarte
Den Abschluß des Besucherreigens bildeten unsere Cousine Klothi, die quasi als Taxi für den Weg zu mir nachhause unseren Cousin Herbert samt Gattin Brigitte gewinnen konnte. Für diesen Besuch hatte ich sowohl etwa Süßes, als auch etwas Deftigeres vorbereitet. Gemeinsam gelang es uns, das Service einigermaßen gastfreundlich zu gestalten. Zu Nachmittagskaffee konnte ich eine selbstgemachte Amarettini-Torte mit Schlagobers anbieten, die allgemein Anklang fand. Und zu einem vorabendlichen Snack wurde eine Thunfisch Pinsa mit Gurkensalat aufgetischt, zu der ein gut gekühlter Soave bestens passte.
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Die Torte kommt Amarettini Torte mit Schlagobers Brigitte und Herbert als liebes Taxi für Cousine Klothi aus der Schweiz
Jetzt ist meine Gattin endlich wieder zurück aus dem Spital. Und damit darf ich auch wieder zuhause für uns beide kochen, wenn auch in einem etwas limitierten Rahmen. So wenig Fett wie möglich und wenig Kohlehydrate, viel Fisch und Gemüse, und Fleisch und Teigwaren in einem überschaubaren Ausmaß. Dazwischen natürlich auch das eine oder andere Wunschgericht. Und das überaus reichliche Angebot unseres Apfelbaums wird ebenfalls verarbeitet. Apfelkompott ist ja genau wie Apfelmus ein richtig guter Nachtisch. Beides sind sowohl eine köstliche Beilage als auch ein leckerer Abschluss für jedes Hauptgericht. Auf dem Programm steht auch noch eine Tarte Tatin!
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Auf besonderen Wunsch: Apfelmus Gebratener Lachs mit Reis und Kartoffeln Mein Favorit: Kaltes Apfelkompott
Wir hatten planmäßig ein sehr ruhiges Wochenende, und wollen diese Ruhe nach Möglichkeit auch kommende Woche beibehalten. Dabei sollte aber unsere Küche nicht ganz kalt bleiben!
Das hofft zumindest Ihr
Georg Heckmann
Oftering am 17. August 2026


















