Auch weiterhin ist das Geschehen bei uns zuhause auf Besuche der Familie und von Freunden beschränkt. Von den letzten Besuchenfinden Sie natürlich Bilder und Berichte.
Leider hatte ich vor kurzem eine weitere Hüftluxation. Wir müssen daher auch in der nächsten Zeit von jeder Teilnahme an Veranstaltungen und von Gasthaus- und Restaurantbesuchen absehen.
Alsneues Rezept finden Sie wie bereits angekündigt ein weiteres mit Äpfeln, und zwar eines für eine köstliche Tarte Tatin. Und das samt zugehöriger Entstehungsgeschichte.
Die Tarte Tatin ist ein berühmter französischer Apfelkuchen, der „verkehrt herum“ gebacken wird. Die Form wird zuerst mit Butter und Zucker ausgelegt. Darauf kommen dicht geschichtete Äpfel, die mit Teig bedeckt im Ofen gebacken werden. Nach dem Backen stürzt man den Kuchen, sodass das Karamell oben liegt. Der Name der Tarte stammt der Geschichte nach aus dem Jahr 1880 und entstand durch ein Missgeschick zweier Gastronomie-Schwestern namens Tatin. Man erzählt, dass Ihnen ein Apfelkuchen versehentlich umgekippt ist. Sie haben die Äpfel gerettet, einfach mit Teig bedeckt und neu gebacken. Wie auch immer, dieses Malheur bescherte der Welt eines der berühmtesten französischen Kuchen-Desserts.
Im Original wird die Tarte Tatin mit Mürbteig hergestellt. In meiner Rezeptsammlung finden Sie bereits ein etwas älteres Rezept von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duddenhofer aus dem WDR. Dies ist eine ähnliche, einfache Variante mit fertigem Blätterteig aus dem Kühlregal. Geht schnell, sieht köstlich aus und schmeckt einfach grandios! Am besten noch lauwarm serviert mit einer Kugel Vanilleeis, und man fühlt sich wie „Gott in Frankreich“!
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Die karamellisierten Äpfel gut mit Teig abdecken Die Tarte Tatin wurde erfolgreich gestürzt
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Apfelkompott und Apfelmus? Im Grunde ist es fast das gleiche Rezept, nur wird Apfelmus püriert, während Apfelkompott stückig bleibt. Das macht den Charakter aus: Apfelmus ist samtig und fein, Apfelkompott hat noch kleine Biss-Stücke und eine etwas rustikalere Textur.
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Prächtiges Wetter auf der Terrasse Als Vorspeise zum Frizzante zweierlei Pinsen Wie immer grillt Christian
Aufgrund eines längeren Aufenthalts meiner Gattin im Krankenhaus um- und versorgte mich meine Familie. Teils wurde ich bekocht, teils durfte ich auch das eine oder andere selbst vorbereiten. Viel Spass macht es auch, nicht nur miteinander zu essen, sondern auch gemeinsam zu kochen. So auch an einem der letzten Wochenende, wo wir von Freitag bis Montag und dann auch noch am Dienstag zusätzliche Gäste hatten.
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Die Steaks und die Kartoffeln sind fertig Heidrun, Lea und Nico als Gäste Keine Angst, es reicht sicher für alle!
Bereits Freitag Abend kamen die ersten Gäste, Nichte Lea mit Partner Nico, direkt aus Paris. Leider verzögerte sich die Ankunft, sodass es zur Begrüßung nur mehr einen bunt gemischten Würsteltopf gab. Samstag schließlich war der Besuch der restlichen Familie angesagt, die von Christian am Grill verwöhnt wurde. Dazu wie üblich Soßen, Kartoffeln & Gemüse und Salate. Zur Verkürzung der Wartezeit hatte ich zwei verschieden Pinsen - eine mit Tomatensoße und Thunfisch und eine mit Creme fraiche, Prosciutto und Bufalo-Mozarella - vorbereitet. Und als Nachspeise einmal ganz etwas anderes: Selbst gemachte Marillenknödel!
Am folgenden Tag wurden die Gäste zum Kaffe mit einer köstlichen Feigen-Blätterteigtorte verwöhnt. Zu einem frühen Abensessen wurde dann ein Knödelpotpourri - Hasché-, Selchfleisch und Grammelknödel - mit Sauerkraut und Gurkensalat sowie Gulasch- und Bratensaft aufgetischt.
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Sarma mit Kartoffelstampf und Salat Linguine mit Bolognese und Tomatensalat Rindsgulasch vom Schnabler mit Nockerl
Den Abschluß des Besucherreigens bildeten unsere Cousine Klothi, die quasi als Taxi für den Weg zu mir nachhause unseren Cousin Herbert samt Gattin Brigitte gewinnen konnte. Für diesen Besuch hatte ich sowohl etwa Süßes, als auch etwas Deftigeres vorbereitet. Gemeinsam gelang es uns, das Service einigermaßen gastfreundlich zu gestalten. Zu Nachmittagskaffee konnte ich eine selbstgemachte Amarettini-Torte mit Schlagobers anbieten, die allgemein Anklang fand. Und zu einem vorabendlichen Snack wurde eine Thunfisch Pinsa mit Gurkensalat aufgetischt, zu der ein gut gekühlter Soave bestens passte.
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Die Torte kommt Amarettini Torte mit Schlagobers Brigitte und Herbert als liebes Taxi für Cousine Klothi aus der Schweiz
Ich darf zuhause auch wieder für uns beide kochen, wenn auch in einem etwas kleinerem Rahmen. So wenig Fett wie möglich und wenig Kohlehydrate, viel Fisch und Gemüse, und Fleisch und Teigwaren in einem überschaubaren Ausmaß. Dazwischen natürlich auch das eine oder andere Wunschgericht, wie z.B. ein Szegediner Gulasch oder ein Beuscherl vom Schnabler. Und das überaus reichliche Angebot unseres Apfelbaums wurde ebenfalls verarbeitet. Apfelkompott ist ja genau wie Apfelmus ein richtig guter Nachtisch. Beides sind sowohl eine köstliche Beilage als auch ein leckerer Abschluss für jedes Hauptgericht. Auf dem Programm standen weiters Linguine mit Sauce Bolognese und Tomatensalat, eine Tarte Tatin und ein Schweinsbraten mit Semmelknödeln und Krautsalat. Weiters Tortellini mit Schinken gefüllt mit einer Tomatensauce und als Spezialität Saure Nierndln mit Reis und Petersilienerdäpfeln. Und als einfache Gerichte - "Essen auf Räder" - gab es eine Pizzaauswahl von Francesco aus der Plus-City und ein Rindsgulasch vom Schnabler mit selbtgemachten Nockerl.
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Saure Nierndln mit Erdäpfeln Pizzauswahl von Francesco Schinken-Tortellini mit Tomatensauce
Nach einer ruhigen letzten Woche hatten wir ein weiteres ebenfalls sehr ruhiges Wochenende. Da mir meine Gattin Schonung verordnet hat, wird auch weiterhin nur auf kleiner Flamme gekocht. Gut geschmeckt haben auch die selbstgemachten Sarma, ein Mitbringsel unserer Pflegerin Smilijana.
Auf eine erholsame Woche ohne unliebsame Unfälle freut sich Ihr
Georg Heckmann
Oftering am 14. September 2026


















