Heckmann kocht!

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Torta di Mele

 

Torta di Mele (Apfelkuchen Montagliari)

 

Diesen Apfelkuchen - der ganz anders aussieht und auch ganz anders schmeckt, als man es von einem Apfelkuchen gewohnt ist - habe ich jetzt zum zweiten Mal gemacht. Er ist ganz flach und überhaupt nicht krumig und schmeckt eher wie ein Vanillepudding mit Äpfeln. Mit einem Wort einfach „wunderbar“. Wir haben dazu Kaffee getrunken. Da das Rezept aber aus der Toskana stammt, passt dazu natürlich auch ein Glas Vin Santo. Das Rezept stammt aus dem sehr schönen aber auch schon sehr alten (1987) Kochbuch „Toskana – Küche, Land und Leute“ von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Die Beiden haben zahlreiche wunderbare Kochbücher herausgebracht und kochen immer noch vor allem im Deutschen Fernsehen.

 

Zutaten

(für eine dichte Springform mit einem Durchmesser von 26 cm)

 

5 feste, säuerliche Äpfel

Zitronensaft

2 Eier

300 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker (einen guten!)

100 g flüssige Butter

100 g Mehl

½ Päckchen Backpulver

1/10 l Milch

Butter zum Einfetten

Mehl zum Ausstäuben der Form

Staubzucker zum Bestäuben

 

Zubereitung

 

Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Quer in hauchdünne Scheiben hobeln (ich nehme dazu den kleinen Plastikhobel mit der Doppelklinge, den ich auch für den feinen Krautsalat verwende). Sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht braun verfärben.

Die übrigen Zutaten in einer Schüssel mit dem Schneebesen gründlich verrühren (jedoch nicht schlagen), bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Zum Schluss die Apfelscheiben untermischen.

Die Masse in eine gebutterte, mit Mehl bestäubte Form füllen. Im 180 Grad heißen Ofen etwa 45 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun geworden ist. Er muß aber sicher durchgebacken sein, sonst lieber ein bisschen länger (5-10 Min.) lassen und oben mit einer Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Dick mit Staubzucker bestreuen und am besten noch lauwarm servieren.

 

Kommentar

 

Für die Äpfel nimmt man am besten Golden Delicious. Sie haben eine guten Geschmack, behalten ihre Form und verkochen nicht wie andere Sorten zu Mus. Sie haben schon bemerkt, dass dieser Kuchen nicht wie üblich aus Teigboden und Belag besteht. Vielmehr wird eine Art süßer Palatschinkenteig gerührt und am Schluss werden die Apfelscheiben damit vermischt.

Deshalb ist es wichtig, dass die Springform wirklich dicht ist. Sonst nimmt man besser eine Pieform oder eine geschlossene Tortenform. Die Torte „saftelt“ nämlich beim Backen und es ist in diesem Fall ratsam, ein Blech unter die Springform zu stellen, damit man sich das Backrohr nicht zu sehr versaut.

Das gute Durchbacken ist letztlich deswegen wichtig, damit man nicht eventuell das Backpulver vorschmeckt. Und jetzt wirklich gute Gelingen!

 

Es schmeckt ganz ausgezeichnet, wie man

unschwer erkennen kann!

 

 

Apfelkuchen vom Feinsten: Torta di mele von

Rosa aus der Toskana made by Georg