Heckmann kocht!

Kirchenwirt, Neujahrsempfang, zweimal Kesselheisse

Silvesterabend, königlicher Besuch und zwei neue

Rezepte!

Berichte vom Besuch der Heilgen Drei Könige, von der Silvesterfeier bei uns zuhause, von zwei Wurstpartien im neuen Jahr, vom Neujahrsempfang der Freiwilligen Feuerwehr Freiling und vom Besuch des Kirchenwirtes in Kirchberg-Thenenig. Dazu gibt´s Rezepte vom Rumaer Kartoffelsalat und von eingebrannten Bohnen.

 

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Der Kirchenwirt in Kirchberg-Thening - ein Gasthaus mit vielen Möglichkeiten und ausgezeichneter Hausmannskost

Viel Gutes gehört hat man nach der Neuübernahme vor etwa einem Jahr vom Kirchenwirt in Kirchberg-Thening. Und auch die Homepage mit den Aktivitäten kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Umso neugieriger war ich auf unseren "Antrittsbesuch", auch wenn der im Rahmen einer Gruppe von 40 Personen erfolgte. Die Ofteringer Wirtschaftstreibenden (OWA) hielten dort ihre Generalversammlung ab, und es gab ein Abendessen von einer "kleinen" Karte. Diese Aufgabe hat das Gasthaus gut gelöst: Meine Gattin war mit ihrem Schulterscherzl  mit Semmelkren, Wurzelgemüse und und Bratkartoffeln sehr zufrieden, und ich mit meinem Wiener Schnitzel vom Schwein mit Preiselbeeren und Salat ebenfalls. Auch vom Rehragout und von den vegetarischen Spinatknödeln hat man nur das beste gehört. Wir haben uns jedenfalls einen weiteren Besuch - spätestens im Sommer im lauschigen Gastgarten - vorgemerkt!

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Mit Punsch, Glühwein  und Grillwürsteln gemeinsam das neue Jahr begrüßen beim Neujahrsesmpfang der FF Freiling

Zu einem stimmungsvollen Neujahrsempfang in ihr Feuerwehrhaus hatte gestern die FF Freiling eingeladen. Bei heißem Punsch, Glühwein oder einem kühlen Bier sowie Grillwürsteln und Raclette - Brötchen konnten die zahlreichen Besucher in gemütlicher Atmosphäre dem winterlichen Wetter trotzen. Seitens der SPÖ war mit mir eine Gruppe mit Heidi Schreiberhuber und Arno Handl, Manfred Leutgöb, Norbert Lindenbauer und Thomas Maurer gekommen. Stark vertreten waren unter vielen anderen auch die Naturfreunde um ihren Obmann Siegfried Haindl und die Ofteringer Wirtschaft.

Kesselheisse Tischrunde vom Fenster 3.1.19 Kesselheisse Tischrunde von der Theke 3.1.19

So gut kann ein Jahr anfangen: Kesselheisse in gemütlicher Runde am Donnerstag im Gasthaus Hochmair

Versprochen und gehalten, so einfach geht das. Wir haben in einer kleinen Runde rund um unseren Bürgermeister noch im alten Jahr vereinbart, uns gleich am  ersten Donnerstag im neuen Jahr auf eine traditionelle "Kesselheisse" im Gasthaus Hochmair zu treffen. Und nachdem mein Geburtstag ja nicht mehr so fern ist, habe ich die Organsiation und die Einladung übernommen. Bei einem mit Weissen, Knackern und Burnwurst prall gefüllten Wursttopf, frischen Mohnflesserl und dem einen oder anderen kühlen Bier haben wir dem ansich vom Wetter her unfreundlichen Vormittag zwei gemütliche Stunden abgetrotzt. Und der alte Karl-Wirt hat es sich nicht nehmen lassen, uns zum neuen Jahr auf eine Runde Zwetschkenschnaps aus der Wachau einzuladen.

 Tischrunde 1 Tischrunde 2

Wird schön langsam zu einer lieben Gewohnheit: Kesselheisse zur Geburtstagsfeier mit süßem Abschluß

Eine Woche später war es wieder so weit. Anlässlich meines Geburtstages ging die "Kesselheisse" in die nächste Runde. Diesmal waren die Nachbarn sowie gute Freunde und Bekannte an der Reihe. Nach dem wie immer köstlichen Wursttopf liess es sich die Wirtin Karoline Hochmair nicht nehmen, aus dem eigenen Dorfladen ein Tablett voll frischer Krapfen und Plundergebäck zu holen. Damit gab es nach der kräftigen Jause dann auch noch einen süßen Abschluß mit Mehlspeisen und Kaffee.

Silvester 18 19 Suppe essen Silvester 18 19 Bratwurst auf dem Tisch jpg

Nach der feinen Schwarzwurzelsuppe mit Lachs und Kresse gab es eine deftige Bratwurstpfanne mit Kartoffelsalat

Nun ist es also da, das neue Jahr. Ich hoffe, Sie sind gut "hineingerutscht" und haben sich bei den guten Vorsätzen nicht übernommen. Für unsere heurige Silvesterfeier haben wir unsere Nachbarn und einige Freunde zu uns nachhause eingeladen. Das Menü ist vom üblichen Fondue oder Raclette stark abgewichen, und war ein sehr bodenständiges: Nach einer feinen Schwarzwurzelcremesuppe mit Räucherlachs und Kresse kam eine Bratwurstpfanne mit Rumaer Kartoffelsalat auf den Tisch. Als Dessert habe ich dann mit einem Gibanica, einem südosteuropäischen "Vierlingsstrudel" für festliche Anlässe, aus Mürb- und Blätterteig mit Mohn-, Nuss-, Topfen- und Apfelfülle aufgewartet. Köstlich, aber doch schon etwas schwer für den schon fortgeschrittenen Abend. Und als Mitternachtsüberraschung kamen dann eingebrannte Bohnen - ein altes Rezept meiner Mutter - mit gesurter bzw. geselchter Stelze auf den Tisch! Was die Rezepte betrifft so finden Sie das für die Schwarzwurzelcremesuppe schon lange in meiner Sammlung. Das Rezept für den Rumaer Kartoffelsalat ist ebenfalls schon in der sammlung zu finden und für die eingebrannten Bohnen ist bereits in Arbeit. Den Gibanica möchte ich Ihnen zumindest vorläufig ersparen, er ist wirklich sehr aufwändig herzustellen. Ich habe ihn in einem Strudel-Kochkurs bei den Seminarbäuerinnen im LFI gelernt. Aber mit einigen Tricks = Fertigprodukten (Mürbteig, Blätter- oder Strudelteig, fertige Mohn- und Nussfülle) kann man sich auch dabei einigermaßen helfen.

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     Einen prächtigen Gibanica zur Nachspeise                  Am späten Abend noch neue Gäste: Christa & Joe

Was die Getränke betrifft starteten wir wahlweise mit einem Frizzante vom Sax oder mit einem Gösser aus meinem neuen Krupps-Biertender. Bier wurde auch weiterhin getrunken, wobei wir auf ein Hofbräu aus Kaltenhausen wechseln mussten. Diese neuen Biertorps enthalten ja nur mehr 2 l Bier, d.s. ja nicht mehr als 4 Halbe oder 6 Seiterl! Nach dem relativ schweren bzw. auch gut gewürztem Essen war natürlich ein Verdauungschnapserl Pflicht. Für den weiteren Verlauf des Abends hatte ein Freund eine wirklich köstlich-fruchtige und nicht alkohollastige Ananas-Bowle mitgebracht. Mit der kamen wir bestens bis Mitternacht durch. Das neue Jahr wurde wie es sich gehört mit einem trockenen Sekt vom Henkell begrüßt, und zur Bohnensuppe gab es dann wahlweise wieder Bier oder Grünen Veltliner vom Sax. Und bevor der gemütliche Abend zu Ende ging bzw. das neue Jahr schon fortschritt, habe ich es dann noch mit dem einen oder anderen Schneegestöber - mit selbstgemachtem Eierlikör und Orangenlimonade - probiert. Ein insgesamt sehr netter und unterhaltsamer Abend, an dem die Zeit wie im Flug vergangen ist.

Hl. 3 Könige beim Singen 12.2018 Hl. 3 Könige beim Essen 12.2018

Die Sternsinger singen und sammeln für jene, denen es nicht so gut geht. Bei uns ging es ihnen aber gut, hoffen wir!

Heuer war es wieder einmal so weit, königlicher Besuch war angesagt. Die Heiligen Drei Könige kamen im Rahmen ihrer Sammelaktion nicht nur zum Singen bei uns vorbei, sondern waren auch zum Mittagessen eingeladen. In Wirklichkeit waren sie zu viert, und da es sich um lauter Mädchen handelte, müsste man eigentlich von vier Königinnen sprechen Nachdem das "Amtliche" erledigt war, konnten die jungen Damen aus Ihren Kostümen schlüpfen und es ging gleich zu Tisch. Nach einer kräftigen und wärmenden Suppe mit Frittaten gab es panierten Lungenbraten mit Minirösti und grünem Salat. Und zum Abschluss dann noch eine Palatschinke mit Marillenmarmelade. So gestärkt und auch wieder aufgewärmt konnte sie ihre Tour dann weiter fortsetzen.

Den Neujahrsempfang der voestalpine Stahl in ihrem Gästehaus musste ich aus gesundheitlichen Gründen leider auslassen. Daher kommt als nächstes das Alte Backhaus an die Reihe, zu einem Abendessen und ins Kabarett mit unseren Nachbarn. Dann folgt die Feier meines Geburtstages mit der Familie. Der Menüplan dafür steht bereits: Fenchelsuppe, Ente und Walnusstorte.

 

Feiern auch Sie die Feste, wie sie fallen. Und vergessen Sie dabei nicht: Wir sind im Fasching!

 

Ihr Georg Heckmann

  

Oftering, am 15. Jänner 2019