Heckmann kocht!

Schlachtfest, Weihnachtsfeier, Ofteringer Advent, Geburtstagsessen, Kathreinreinmarkt, Vernissage und köstlicher Mittagstisch.

Berichte vom Schlachten und Wursten, von der Gemeinde-Weihnachtsfeier im Gasthaus Haltestelle z`Oftering, vom Ofteringer Adventmarkt, von einem Familienessen beim Fischerwirt, vom Kathreinmarkt im Sumerauerhof in St. Florian, von einer Vernissage in Marchtrenk, und von einem gemütlichen Mittagessen bei guten Freunden.

Bitte die kleine Schrift zu entschuldigen, es muss noch ein technischer Fehler behoben werden!

Meine Helfer beim Wurxten edited  Tischrunde besser edited

  Die "Schlachtrunde" beim Mixen der Rumaer Bratwurst          Der reich gedeckte Mittagstisch fand bei allen großen Zuspruch

Traditionell am Samstag rund um den Marienfeiertag am 8. Dezember fand auch heuer wieder unser jährliches Schlachtfest statt. Diesmal wurde aber nicht wie in den letzten Jahren ein halbes Bioschwein verarbeitet, sondern nur einige ausgewählte Teile, vor allem Bauch, Schulter und ausgelöstes Karree. In Summe wanderten ca. 90 kg Fleisch durch die Hände der Schlachter und der Küchencrew. Hergestellt wurden Rumaer Bratwürste sowie Speck und Karree zum Selchen und zum Einfrieren. Das späte Mittagessen bestand wie immer aus einer Saueren Suppe und allerlei Gebratenem. Zum Abschluß durften natürlich die köstlichen Schmerkipferl nicht fehlen. Einen Bericht und mehr Bilder gibt es unter "Aktuelles",

Schwarzw.Suppe 1 Poseidon 1

          Feine Schwarzwurzelrahmsuppe nicht ganz so fein                       Fischteller Poseidon hat das Meer noch nicht gesehen

Letzten Freitag war ich auf meiner ersten in einer Reihe von Weihnachtsfeiern. Die Gemeinde feierte mit ihrer gesamten Crew vom Gemeindeamt bis zur Krabbelstube und vom Kindergarten bis zum Bauhof Weihnachten und Jahresabschluss im Gasthaus Haltestelle z`Oftering. Für die relativ große Gruppe von über 50 Personen waren ausreichend Plätze reserviert und genug Personal vorhanden. So war die Bedienung flink und auch die Wartezeiten auf das Essen relativ kurz. Es gab eine kleine Karte mit drei Suppen, vier Hauptspeisen - davon einmal Fisch und einmal vegetarisch - sowie drei Nachspeisen. Man soll die Küchenleistung natürlich nicht bei so einem Massenauftrieb beurteilen, daher nur die eine oder andere kurze Anmerkung. Auf die angebotene  feine Schwarzwurzelrahmsuppe mit Schwarzbrotchip war ich neugierig, weil ich erstens ein Schwarzwurzelfan bin und zweitens eine Schwarzwurzelsuppe des öfteren gerne selber mache. Die Suppe wurde sehr gefällig serviert, mir war wie aber etwas zu dickflüssig (pappig), und sie schmeckte auch etwas zu wenig nach dem namensgebenden Gemüse. Warum der Fischteller  "Poseidon" hiess, war mir nicht ganz klar. Bestand doch der "Fischbesatz" aus Zander und Forelle, und die hatten sicher noch nie das Meer gesehen. Die Filets waren gerade noch wie sie sein sollten, nämlich auf der Hautseite cross und innen glasig. Das bunte Wintergemüse dagegen war mehr als al dente und ein bisschen zu trocken. Die Petersilienkartoffel durfte ich freundlicherweise gegen Pommes austauschen, die mache ich mir nämlich zuhause nicht. Die Nachspeisen hätten mich sehr gereizt und haben bei meinen Tischnachbarn auch wirklich gut ausgesehen. Das traf für alle drei zu: Für die Somloer Nockerl, die Eispalatschinke mit warmer Schokoladensauce und Vanilleeis und auch für die Topfen-Joghurt-Nockerl mit Zwetschken-Zimt-Röster. Ich beliess es jedoch bei einem guten Espresso - diesmal sogar ohne Grappa Alles in allem ist das Wirtshaus solch größeren Aufgaben durchaus gewachsen! 

Tisch links mit mo Elena Wildschwein

     Mittagessen beim Fischerwirt - ein Genuss für alle Sinne                    Geschmorter Wildschweinschlögel mit 2erlei Knödel 

Den Fischerwirt in Ernsthofen hatte ich von einem sommerlichen Mittagessen mit Freunden in allerbester Erinnerung. Ich habe mich daher sehr gefreut, dass ich meine Familie überzeugen konnte, hier zu einem gemeinsamen Geburtstagessen einzukehren. Und ich glaube sagen zu könnnen, dass dies niemand bereuen musste. Ein schön gedeckter Tisch mit ausreichend Platz für 9 Personen, eine freundliche und kompetente Bedienung, und das Essen - einfach ausgezeichnet! Ich hatte als Vorspeise ein (kleines) Lammbeuschel  mit Gulaschsaft und Semmelknödel um € 8,20, und als Hauptgericht dann einen geschmorten Wildschweinschlögl in dunkler Wildsuace mit 2erlei Knödel um € 18,20. Dazu Preiselbeeren, Speckbohnen und normalerweise Apfel-Rotkraut. Aber auch die übrigen Familienmitglieder waren von ihren gewählten Gerichten - vom Kalbs-Wienerschnitzel bis zum Schokoladenmus hell & dunkel - sehr zufrieden.

Kürbis Orangensuppe Tisch rechts mit Alex Günther

                Kürbis-Orangensuppe mit Kernöl-Spur                    Für jeden etwas Passendes - und geschmeckt hat es auch allen!

Im Gegensatz zum verregneten Dorffest hat das Wetter in Oftering diesmal mitgespielt und dementsprechend groß war auch der Andrang. Am heurigen Adventmarkt wurde aber auch für jeden etwas geboten. So gab es Musik von den Jungmusikern der Trachtenkapelle zur , vom Gitarrentrio mit Luky Schrempf zur Nikolaus-Bescherung und von den Jagdhornbläsern am Abend.

Bauernkrapfen und Kekserl Naturfreunde in Aktion

      Das süsse Eck: Bauernkrapfen, Mehlspeisen und Kekserl               Bratwürstel mit Sauerkraut bei den Naturfreunden

Die Reihe von köstlichen Schmankerln reichte vom Siedler-Gyros über die Bratwürstel der Naturfreunde bis zum Rehburger der Jägerschaft, und von den Bauernkrapfen über köstliche Kekserl bis zu Crepes und Mehlspeisen bzw. Torten. Dazu wurden heiße Getränke – wie z.B. Schilcher-Glühwein oder Punsch – aber auch eisgekühlte Getränke - wie ein frischgezapftes Bier – angeboten. Zahlreiche Geschenkideen und Mitbringsel aller Art vervollständigten das vielfältige Angebot.

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Zahlreiche fleischliche Genüsse bei Zellingers Delikatessenstand              Der Schokospieß hat die Heimfahrt nicht überlebt         

Wie jedes Jahr waren wir auch heuer wieder beim Kathreinmarkt im Sumerauerhof in St. Florian. Es gab kaum Gedränge weil es waren sowohl weniger Besucher als in den Vorjahren, als auch deutlich weniger Aussteller. Wir ließen uns die zwei wirklich guten Portionen Bratwürsteln -  auf Porzellantellern und mit richtigem Besteck - schmecken. Sowohl auf das dazugehörige Bier oder ein Glas Punsch, als auch auf die köstlichen Bauernkrapfen haben wir aber brav wieder verzichtet. Meine Gattin hat lediglich einen Schkoladespieß mit Früchten auf die Heimfahrt mitgenommen...

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    Meine "große" Künstlerin mit ihrer Winterlandschaft               Das kleine aber schmackhafte Buffet bei der Vernissage

Mehr ein kultureller als ein kulinarischer Genuss war letzte Woche der Besuch der Vernissage der Ausstellung "Winterwonderland" im Marktplatzcenter in Marchtrenk. Meine Gattin hatte dort im Rahmen ihrer Malergruppe auch eine schöne Winterlandschaft "aufgehängt". Der Bürgermeister und die Kulturstadträtin waren ebenso anwesend wie die Malerkolleginnen aus Schleißheim, und so wurde es durchaus abwechslungsreicher Abend. Ich bin ja kein Kunstkritiker, daher nur einige Worte zum Buffet. Ich habe alle Aufstriche gekostet, vom Bratlschmalz über den Liptauer bis zum Kürbisaufstrich, und dazu ein Glas vom jungen Weißen getrunken. Und danach noch ein Stückchen von einem selbstgemachten Nussstrudel. Alles einfach, aber alles gut. Und schließlich geht man zu so einer Veranstaltung ja wegen der Bilder hin, und nicht wegen des Buffets, oder? 

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              Köstliche italienische Birnen-Kürbissuppe                        Zweierlei Kalbsbraten, einmal gerollt und einmal gefüllt

Eine Einladung zu unseren guten Freunden nach Unterholz ist immer ein besonderes Vergnügen. Dies sowohl in gesellschaftlicher als auch in kulinarischer Hinsicht. Diesmal warteten uns die Gastgeber mit einem dreigängigen Mittagsmenü auf, das ausschließlich aus Bioprodukten bestand, die noch dazu alle von Lieferanten aus der nächsten Umgebung stammten. Der Salat kam übrigens noch aus dem eigenen Garten.

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          Alles Bio und alles regional, teilweise noch aus dem eigenen Garten                  Apfelkuchen mit Kokos und Mandeln

Nach einem Schluck vom appetitanregenden Cider gab es zu Beginn eine italienische Kürbissuppe mit Birnen. Passte perfekt in die Jahreszeit, und konnte noch dazu wahlweise mit gesalzenen Kürbiskernen, Kernöl und/oder gerösteten Brotwürfeln angereichert werden. Dann wurde zweierlei Kalbsbraten - einmal gerollt und einmal als gefüllte Kalbsbrust - serviert. Im Gemüse-Natursaftl, versteht sich. Dazu wurden Serviettenknödel und Petersilien-Erdäpfel gereicht. Und natürlich ein gemischter Salat. Dazu servierte der Hausherr einen glasklaren, trockenen und leicht säurebetonten Riesling vom Weingut Zorn aus Königsbrunn am Wagram, ein wirklich perfekter Begleiter zu diesem Gericht. Als süßen Abschluss verspeisten wir zum Kaffee noch einen Apfelkuchen mit Kokos, gerösteten Haselnüssen und Marillenmarmelade!

Wir sind mitten in der Zeit der  Adventmärkte und Weihnachtsfeiern an. Dazu kommen die traditionellen Familienevents - wie z.B. das Schlachtfest bzw. Wursten und das gemeinsame Kekserlbacken. Eine wirklich anstrengende Zeit.

Für die Verzögerungen bei der Aktualisierung meiner Homepage möchte ich mich bei allen meinen "Followern" entschuldigen, es gab da und es gibt noch einige technische Probleme. Aber wir arbeiten an der Behebung, das verspricht Ihr

 

 Georg Heckmann

 

Oftering, am 9. Dezember 2019