Heckmann kocht!

Eine Housewarming-Party mit zahlreichen Höhepunkten 

 

Dieses Wochenende war geprägt von Claudias gewaltiger Housewarming-Party in St. Marien, die aus wettertechnischen Gründen kurzfristig von Samstag auf Freitag vorverlegt wurde. Wie es sich letztlich herausgestellt hat, eine sehr weise Entscheidung, denn die letzten Gäste wurden dann noch voll vom plötzlichen Wetterumschwung erfasst. Für das leibliche Wohl dabei sorgte in erster Linie Chefkoch und Grillmeister Jürgen, der auf zwei großen Weber-Grillern allerlei Köstlichkeiten zubereitete. Dazu kamen ausgezeichnete, selbstgemachte und mitgebrachte Salate sowie offenes Bier vom kleinen aber feinen Brauhof Goldberg in Schiedlberg. Für den süßen Abschluss sorgte ein umfangreiches - ebenfalls selbstgemachtes - Mehlspeisenbuffet. Ein Bericht dazu mit schönen Bildern ist in Vorbereitung.

 Claudia 8.17 Jürgen in der Küche Claudia 8.16 Kuchenbuffet

Koch Jürgen verwöhnte die Gäste               Mein Beitrag zum Kuchenbuffet: Eine sizilianische Cassata

Das letzte Wochenende war etwas "bewegt", mit Ripperlessen am Freitag und einer privaten Einladung bei und mit Freunden am Samstag. Zum Aperitif gab es kräftig-würzige Toskana-Happen, bei denen man die getrockneten Tomaten nicht nur sah, sondern auch ganz hervorragend herausschmeckte. Dann eine kalte Platte, die mich in ihrer Vielfalt und Oppulenz an die Winzerjause bei unserem Weinbauern in Rohrendorf erinnerte. Dazu noch Gurken- und Kartoffelsalat, Topfenstreichkäse und Bratlschmalz, Leberaufstrich und Verhackertes, und, und und......Das alles begleitet von bestens bekannten Weinen, einerseits von unserem gemeinsamen Haus- und Hoflieferanten Sax aus Langenlois wie z.B. einem Grünen Veltiner Zwillingslauser oder von unserem letzten Weinausflug. Da war die Sandgrube 13 der Winzer Krems ebenso vertreten wie der Frizzante vom Weinhimmel aus der Kremser FUZO. Wir labten uns im Laufe des Abends dann noch an einem köstlichen Marillenkuchen, bevor eine kleine Käseplatte endgültig den Magen schloss.

Reindls Kalte Platte 12.8.2017 Reindls Marillenkuchen 12.8.17

Eine gschmackige und knackige Jause, wie sie im Buche steht, und ein köstlicher Marillen-Blechkuchen

In der Zeit vorher habe ich - auf das oben erwähnte Ripperlessen komme ich auch gleich zurück - das eine oder andere Wirtshaus bzw. Restaurant besucht. Zweimal davon in Verbindung mit Kultur, und zweimal Mal leider bei schlechtem Wetter.

Begonnen hat das Ganze letzten Sonntag im Schloss Traun, wo ich mir im Kreis von Freunden und Verwandten das Stück "Der Raub der Sabinnerinnen" angeschaut habe. Nicht ohne vorher im Schlossrestaurant zu Abend zu essen. Beides - Kultur und Essen - war durchaus ein Vergnügen, wenn auch kein makelloses. So war die von meiner Gattin georderte gebackene Kalbsleber mit Kartoffel-Kressesalat etwas "unförmig", mein Vater hätte gesagt, sie hätte besser "fassoniert" werden müssen. Leider war sie aber auch nicht ganz durch. Meine geschmorte Kaninchenkeule in Wacholderrahm mit Kartottengemüse war in Ordnung, die dazu servierten Serviettenknödel hatten allerdings auch schon bessere Zeiten gesehen.

Kaninchenkeule Trau 7.8.17 Gebackene Leber Traun 7.8.17

Schloss Traun: Köstliche Kaninchenkeule, die Kalbsleber etwas unförmig und nicht ganz durch

Mitte der Woche waren wir dann - ebenfalls mit Freunden - in Helfenberg, um in der dortigen Kulturfabrik das Stück "Wie man Götter dämmert" von Henry Mason zu sehen. Und natürlich um vorher beim "Haudum" einzukehren um sich für das, was da kommt, auch entsprechend zu stärken. In diesem Fall hat die Stärkung nicht gereicht, auch wenn sie gut und schmackhaft war. Das trifft sowohl auf den Backhendlsalat meiner Gattin als auch auf mein (monströses) belegtes Brot zu. Auch über die eher "phantasielose" Speisekarte beim Haudum war ich etwas enttäuscht, aber noch viel enttäuschter war ich vom Theaterstück. Aber lassen wir das, das hier ist ja keine Kulturseite.

Freitag vor einer Woche sind wir einer Einladung in unser lokales Gasthaus Haltestelle z`Oftering gefolgt. Dort gibt es den ganzen Sommer über jeden Freitag Abend ein zünftiges Ripperlessen. Unter dem Motto "Ripperl - wias da Wirt gern mag" werden pikant gewürzte Karree-Ripperl vom Ofteringer Fleischhauer serviert, dazu kalter Krautsalat und knuspriges Knoblauch-Schwarzbrot. Noch ein kühles Trummer-Pils dazu, und fertig ist das perfekte Essvergnügen. Die normale Portion ist - obwohl sie herrlich schmeckt - kaum zu bewältigen. Die gute Nachricht: Es gibt auch kleinere Portionen, oder man nimmt einfach eine Box zum Heimnehmen!

Ripperlessen Portrait Elfriede 11.8.17 Ripperlessen Elfriede Portion11.8.17

Geburtstagskind Elfriede hatte zum Ripperlessen ins Gasthaus Haltestelle z`Oftering eingeladen

Bei den Festln bzw. Veranstaltungen gab es zunächst ein gemeinsames Grillfest des Siedlervereins mit den Naturfreunden mit Bratwürsteln, Bauch und Schopfbraten, sowie ebenfalls mit Saucen und Salaten. Auch hier durfte ein Mehlspeisenbuffet - alles natürlich selbst gemacht - nicht fehlen. Und dann fand der Sommerbaumschnitt des Siedlervereins in Unterholz statt, mit einem gemütlichen Abschluss ebenfalls im Naturfreundehaus. Zur Abwechslung gab es diesmal keine Grillerei und auch keine Knacker ("Maurerforellen"), sondern es wurde der neue Würstlkocher eingesetzt.

Grillerei SIVO TVN 7.2017 NG. am Grillen Sommerbaumschnitt 2017 Goerg Würstlkocher

Wenn´s ums Essen geht immer im Einsatz, egal ob beim Grillen oder beim Würstlkochen

Der ogligate Blick auf den Kalender zeigt für morgen einen Besuch von Freunden, die ich im Rahmen eines kleinen Arbeitsessens auch bekochen werde. In der zweiten Wochenhälfte stehen dann noch zwei private Events auf dem Programm: Zunächst die alljährliche Eurostahl Pool-Party und dann ein Besuch bei Heidrun, Elena und Christian im Rahmen eines kleineren Familientreffens. Kommende Woche beendet auch die Hofkramerei ihren kurzen Betrieburlaub und öffnet wieder ihre Pforten.

Der Wetter ist im Moment eher herbstlich und bleibt wie schon letzte Woche prognostiziert durchwachsen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, der Sommer ist noch lange nicht zu Ende!

 

Dieser Meinung ist zumindest

 

Ihr Georg Heckmann

 

Oftering, am 20. August 2017