Heckmann kocht!

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Stöcklkraut

Stöcklkraut

Dieses Rezept stammt von meinem letzten Kochkurs „Festtagsbraten“ bei der Seminarbäuerin Silvia Zach-Fürst im Rahmen des LFI. Ich habe Stöcklkraut natürlich schon zahlreiche Male vorher als Beilage gegessen, traditionellerweise zum Bratl in der Rein. Diesmal durfte ich es erstmals selbst zubereiten, und ich war verblüfft, mit wie wenig Zutaten und wie einfach diese köstliche Beilage hergestellt werden kann. Stöcklkraut ist besonders im Landl (Eferding - Grieskirchen und Umgebung) und im Innviertel die Lieblingszuspeise zum Schweinsbraten. Der Name kommt davon, dass das Kraut nicht gehobelt (gehachelt), sondern in Stücke geschnitten wird.

 LFI Stöcklkraut 2 mit Silvia

Silvias Stöcklkraut - Eine traditionelle, beliebte und einfach zuzubereitende Beilage zu Schweinsbraten aller Art

 

Zutaten

- 1 mittelgroßer Krautkopf

- Apfelessig

- Kümmel

- Salz nach persönlichem Geschmack

 

 

Zubereitung

Den Krautkopf je nach Größe vierteln oder achteln. Den Strunk nicht wegschneiden, an jedem Teil sollte noch ein Stück vom Strunk sein, weil dieser das Kraut zusammenhält. Die Stücke in einen Topf geben, mit Salz und Kümmel würzen und mit Essigwasser bedecken.

Dann so lange kochen, bis sie bissfest sind. Aus dem Wasser heben, etwas abtropfen lassen und noch heiß servieren.

 

Tipps

- Bei einem Bratl aus der Rein kann man das gekochte Kraut gleich direkt zum fertigen Bratl geben und mit Bratensaft übergießen und noch einige Minuten mitbraten. Alles zusammen wird dann in der Rein serviert, die mitten auf den Tisch gestellt wird.

stoecklkraut1 LFI Stöcklkraut

Stöcklkraut aus "Gute Küche" und selbstgemacht im LFI-Kurs "Festtagsbraten - Genießen wie damals"